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Streit um touristische Seenland-Beschilderung

Mit dem Dauerzoff um die touristische Ausschilderung des Lausitzer Seenlandes machen sich die Landesbehörden in Sachsen und Brandenburg lächerlich. Millionen sind in den Ausbau der Bergbaufolgelandschaft zur attraktiven Ferienregion geflossen. Die schier unendliche Diskussion um die Farbe der Wegweiser zu besonderen Sehenswürdigkeiten gleicht angesichts dessen dem Verhalten einer Kassiererin, die sich eifrig nach einem heruntergefallenen Cent bückt und sich derweil die Geldscheine aus der geöffneten Kasse stehlen lässt. Das Seenland wird zunehmend besser als Urlaubsregion angenommen und muss zu Potte kommen. Daher ist es völlig absurd, noch länger über Farbgebung und Wegweiser-Piktogramme zu diskutieren. Der Gast erwartet in einem Feriengebiet zu Recht eine gute Orientierungshilfe. Diesen Anspruch erfüllt das von beiden Seenland-Zweckverbänden angenommene Konzept, das sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg seit dem Jahr 2007 bekannt und nicht auf Widerstand gestoßen ist. Es darf erwartet werden, dass die Verkehrsministerien endlich eine Einigung herbeiführen. Nach wie vor sind die Bürger um Dresden die Hauptzielgruppe der Lausitzer Anbieter. Deren stärkste Konkurrenz im mitteldeutschen Raum schläft nicht.

Quelle: Lausitzer Rundschau


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